It’s all about London: Ein Lockenköpfchen in England

Oh sweet London! Ich hatte schon Sehnsüchte nach dir. Nach 7 Jahren habe ich es wieder nach England geschafft. Diesmal mit meinem Freund in einem Appartement, statt mit Schulklasse im Hotel. Heute erzähle ich euch von meinen ersten (oder eher zweiten) Eindrücken Londons.

Der Anreisetag hielt so einige Turbulenzen für uns bereit. Gott sei Dank nicht während des Fluges, da wurden wir eher durch die witzigen Flugbegleiter (Stewardess?) belustigt. In London Stansted verspätet angekommen, mussten wir erst einmal durch die Kontrolle. Ewig war die Schlange vor dem Pass-Scanner. Endlich dort, wird der eine Pass nicht angenommen und wir mussten wieder anstehen (Yeay). Als wir dann endlich mit Sack und Pack vor der Busstation standen und warteten und warteten.. Ja wann kommt jetzt endlich dieser blöde Bus?.. begannen mir 2 Dinge Sorgen zu machen: 1. Würden wir es noch vor halb 7 ins Appartement schaffen um unseren Schlüssel entgegen zu nehmen? und 2. Kann ein Magen sich selbst verdauen? – So hat es sich nämlich angehört. Verständlich wenn ich seit 8 Stunden ohne jegliche Form von Essen auskommen musste.

Als der Bus uns dann bei Liverpool Street abgesetzt hatte, ging es auf die Suche der richtigen Underground Station. So viele Menschen, gefühlte 100 Möglichkeiten zur Weiterreise und wir mit unseren Koffern im Getümmel. Hilfe – wo lang?

Irgendwann haben wir dann doch den Weg gefunden. Beim Umsteigen mussten wir etwas länger gehen bis wir die andere Linie erreichten. Ist euch aufgefallen, dass die Londoner abwechselnd rechts und links gehen? Wirklich! Erster Tunnel: Rolltreppe links & Schilder, die „keep left“ anweisen. Zweiter Tunnel: Lauter Schilder mit der Anweisung „keep right“. Also was jetzt? Aber die Londoner kennen sich anscheinend aus. Aber ja, Abwechslung kann nicht schaden… (oder so). Auf jeden Fall sind sie tolle Schlangenbildner. Da gibt’s kein Vordrängeln oder im Weg stehen wie in Wien. Ordentlich und gesittet – Top.

Nachdem wir auch den Weg zum Appartement bewältigt hatten, standen wir vor einer verschlossenen Türe. Kein Mensch weit und breit. Und wer lässt uns jetzt hinein? Na dann mal Handy raus, Airbnb-Kontaktnummer suchen und anrufen. 15 Minuten später waren wir dann finalllllly in unserer schönen Wohung. Klein, aber so schön eingerichtet. Keine Minute später waren wir aber auch schon wieder kofferlos auf der Suche nach ESSEN! In einer Hipster-Pizzaria wurden wir fündig.

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Wieder satt und glücklich wollten wir dann zahlen. Nur wie zahlt man in London? Ist es unhöflich die Bedienung zu sich zu rufen oder sollte man lieber aufstehen und hingehen? Wir hatten keine Ahnung! Kichernd rief ich die Kellnerin dann doch zu mir und spielte den Unschuldigen-Bonus aus: „Excuse me, can we pay by you? We don’t know how you do that in London and i don’t want to be unpolite.“ Sie, ganz entzückt von meiner Frage, sagte mir dann, dass es nicht „rude“ ist jemanden zum Zahlen zu rufen und dass das überall anders ist. Erleichtert bezahlten wir und gingen noch bei Tesco Lebenmittel shoppen. 20 Pfund für unsere Ausbeute war erstaunlich wenig!

Im Appartement konnten wir dann endlich entspannen und den restlichen Abend genießen. Mal schauen was die nächsten Tage so für uns bringen. Ich freu mich schon darauf. Hier noch ein paar Bilder vom Appartment:

 

Bussi & Baba

Euer Lockenköpfen in London

 

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