Das Leben als Lockenkopf: Der Kokosnuss-Artikel

Eine Story vom coolsten Angebot seit langem, über den Kampf mit der Kokosnuss. Vor kurzem durfte ich einen kurzen Ausflug in die Welt des echten Journalismus machen. Ich durfte einen Artikel für eine Zeitschrift schreiben! Ich war total aus dem Häuschen als mir das kleine, aber feine Angebot gemacht wurde, doch ein Produkt zu testen und dann darüber zu berichten. Aber zurück zum Anfang: Wie Was Wo überhaupt?

Als sich letztens ein normaler Arbeitstag in der Redaktion (als Assistenz) dem Ende zuneigt, kommt eine Beauty-Redakteurin zu mir an den Empfang. Völlig überraschend fragt sie mich: „Hey Sophie, du hast doch trockene Haare oder?“ – das Klischee von Lockenköpfchen wurde mal wieder hervorgeholt. Ich, der Meinung, dass meine Haare gar nicht so spröde sind, antworte:“Hmm naja, schon ein bisschen…“. (Was kommt jetzt?) „Sehr gut, willst du für mich etwas testen und dann darüber berichten?“ .. Äh…? „JA NA SICHER!“ kam es fast (!) schreiend aus mir raus. Ich konnte es dann aber doch noch zu einem ruhigerem „Ja klar, gerne.“ herabsenken. Schon war die Redakteurin wieder abgedüst und ist hatte den Auftrag in der Tasche:

Kauf dir eine Dose Kokosmilch im Supermarkt (Nein, kein Kokosöl), wasche deine Haare damit und schreib was Nettes. Mission „Löckchen weicher machen“ accepted.

Sollte kein Problem sein oder? Also ging es nach der Arbeit noch schnell zum Milchshoppen. Daheim machte ich mich dann ans kokosnussige Werk. Kokosmilch in die Haare einmassieren, Nase dabei zuhalten (ich muss gestehen, ich hasse Kokos, aber was tut man nicht alles für seine „Karriere“?) und danach in ein Handtuch einwickeln. Nach einer Stunde einwirken, startete ich dann den 1. Versuch die Milch wieder herauszuwaschen. Versuch 1 gescheitert. Im trockenen Zustand sahen meine Haare aus als hätte ich sie Tage, ja Wochen nicht gewaschen. Yumm Yumm. Versuch 2: Immer noch eine glitschige Rutschpartie. Versuch 3: Keine neuen Ergebnisse….. Versuch 4: Hilfe?!

Die Angst, nie wieder auf die Straße gehen zu können, wurde immer größer. Meine letzte Lösung war dann der Griff zu meinem normalen Shampoo (auch wenn das gegen die „Naturprodukt“-Regel verstößt). Und endlich löste sich das Fett aus den Haaren und ich konnte nach dem Trocknen wieder in die Haare greifen ohne das meine Hände abrutschten (Ich war wirklich schon verzweifelt!). Und oh, sie waren tatsächlicher weicher als sonst.

Jetzt stellte sich die Frage, wie ich mein Erlebnis in einen knackigen Kurz-Artikel umformen kann. Nach einigem Hin und Her & zwei, drei Fassungen war es dann vollendet. Ich konnte meinen Text stolz abschicken.

Am Dienstag kam dann endlich das neue Heft raus. Ich habe darauf gewartet wie ein kleines Kind aufs Christkind! Und ich war tatsächlich drinnen. Name, Foto (das Beitragsbild) und Text. Genial gutes Gefühl! Den restlichen Tag hatte ich nur mehr das fetteste Grinsen im Gesicht. Für diese Erfahrung hätte ich mir sogar Dreck in die Haare geschmiert.

Was war euer letztes tolles Erlebnis? Egal wie klein es auch war, jeder Moment zählt!

 

Bussi & Baba

Euer Lockenköpfchen

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